Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Stadtentwicklungsprojekt

„Neue Mitte":
Hier finden Sie alles rund um das Projekt „Neue Mitte", was Sie vielleicht schon immer wissen wollten. Wenn Sie etwas nicht finden sollten, sind Sie herzlich eingeladen, das Kontaktformular der Seite zu nutzen oder die Kommentarfunktion am Ende des Textes zu nutzen.

Was soll hier eigentlich gebaut werden?
Auf der Entwicklungsfläche ist zentral ein großer Supermarkt geplant, der in diesem Bereich der Innenstadt zur Nahversorgung fehlt, ferner zur Hauptstraße hin zwei Gebäude mit Wohnungen und zum Beispiel Arztpraxen sowie kleineren Geschäften wie Bäcker, Metzger oder Blumenladen (sog. „Filterhäuser"). Zur Abschirmung der Wohnbebauung entlang der Fünfhäusergasse und der Bangertsgasse werden zusätzliche Wohngebäude errichtet, ebenso wie auf dem Raum über dem Supermarkt. Dabei wird die Bebauung zur Fünfhäusergasse hin um fünf Meter nach hinten versetzt.

Wann wird mit dem Bau des Projektes begonnen?
Aktuell (Juni 2013) sind wir noch in der Entwurfs- und Planungsphase. Als frühester Baubeginn ist das Frühjahr 2015 angedacht.

Ist die Planung denn schon abgeschlossen?
Nein, alle derzeitigen Pläne (Stand Juni 2013) sind Entwürfe, die im Detail noch diskutiert und verbessert werden können.

Wie lange wird die tatsächliche Bauzeit dauern?
Das lässt sich erst mit Abschluss der Planung genau sagen. Wir rechnen mit mindestens einem und höchstens zwei Jahren, wobei die Bauzeit auch in mehrere Phasen unterteilt werden kann. Gemeint ist damit sowohl der Abbruch der bestehenden als auch der Errichtung der Neubauten.

Wann ist frühestens mit der Fertigstellung des gesamten Projektes zu rechnen?
Nicht vor Sommer 2015.

Ist durch das Neubauprojekt mit einer Verschärfung der Parkproblematik im Bereich der Hauptstraße zu rechnen?
Durch die Einbeziehung einer großen und auch öffentlich nutzbaren Tiefgarage in die Planung sowie ebenerdiger Parkplätze zwischen dem Markt und den beiden Gebäuden an der Hauptstraße in Verbindung mit einer Neuordnung des betroffenen Straßenraums dürfte in Zukunft mehr Parkraum als bisher zur Verfügung stehen. Es tritt insofern eine Verbesserung für die gesamte Innenstadt ein.

Ist durch das Neubauprojekt mit einer Verschärfung der Verkehrsproblematik im Bereich der Hauptstraße zu rechnen?
Mit einer wesentlichen Erhöhung des Verkehrsaufkommens dürfte nicht zu rechnen sein, da die Geschäfte in der „Neuen Mitte" vor allem der Nahversorgung dienen und von der Innenstadt aus zu Fuß bzw. mit dem Fahrrad erreicht werden können.
Die Situation ist hier eine andere als bei den großen Verbrauchermärkten und Discountern an den Ausfallstraßen bzw. in den Gewerbegebieten, die vor allem per PKW angefahren.
Auf jeden Fall wird im Rahmen der Projektplanung ein Verkehrsgutachten in Auftrag gegeben, um eine möglichst aufkommensneutrale Lösung zu finden. Hierbei werden selbstverständlich die Daten, die im Rahmen des Bebauungsplans „Heckenborn" erhoben wurden, mit einbezogen.

Entsteht hier nicht ein neuer Betonklotz wie bei den „Bausünden" der 1970er- und -80er-Jahre?
Die Architektur wird sich der Umgebung anpassen – mit einer Auswahl an Materialien und verschiedenen Bauelementen, die Durchlässigkeit gewährleistet und an den notwendigen Stellen Schutz für die benachbarten Wohnhäuser bietet. Zudem wird mit viel Grün gearbeitet und auch mit viel Glas für die Fassaden.

Wird hier nicht wieder ein städtisches Großprojekt über die Köpfe der Bürger hinweg durchgeführt?
Die Bürger wurden von Anfang an in die Planungen und die Entscheidungsfindung mit einbezogen. Mehr hierzu finden Sie unter dem Menüpunkt Beteiligung sowie auf www.dreieich.de unter „Aktuell" und „Bauleitplanung" sowie „Innenstadtentwicklung".

Was kostet dieses Projekt den Steuerzahler?
Das gesamte Projekt soll für die Stadtkasse kostenneutral durchgeführt werden. Dies ist Bestandteil der Vereinbarungen mit dem Investor. Die Stadt geht davon aus, nach Fertigstellung des Projektes durch ein höheres Aufkommen an Gewerbesteuer zu profitieren.